Sorgen bringen Dir gar nichts........
„Am meisten Energie vergeudet der Mensch mit der Lösung von Problemen, die niemals auftreten werden.“ sagte schon William Somerset Maugham. Und Recht hat er damit. Ich spreche aus eigener Erfahrung, denn ich war auch ziemlich gut darin, mir Sorgen um alles Mögliche zu machen, von dem ich nicht weiß, ob es jemals tatsächlich geschieht. Bis ich mir eine Strategie überlegte, um diesem Sorgen machen zu entkommen. Wenn ich jetzt also merke, dass ich mir Sorgen wegen etwas mache, frage ich mich zunächst:
Was genau befürchte ich, was eintreten kann?
Was wäre daran so schlimm?
Wie wahrscheinlich ist es, dass das eintritt?
Was kann ich jetzt tun, damit es nicht passiert?
Was kann ich tun, wenn es doch passiert?
Wo bekomme ich dann Hilfe?
Diese Fragen helfen mir ungemein, die Sorgen die ich mir mache zu beleuchten und vor allem sie zu entlarven, als das was sie sind. Meistens unnötig. Denn der Schlüssel dafür, sich nicht mehr so viele Gedanken und Sorgen zu machen, liegt in der Relativierung meines unguten Gefühls, wenn ich mir Sorgen mache. Die objektive Betrachtung des „angeblichen“ Problems, macht mir oft sehr schnell klar, dass das Problem überhaupt nicht so schwerwiegend ist, daß ich mich sorgen muss deswegen.
Auf diese Weise unterbreche ich den automatischen Prozess der Panikmache, in den ich mich selbst hineinsteigern kann, und mein Kopf wird frei für eine konstruktive Problembehandlung. Die Antworten auf meine Fragen, schriftlich, also schwarz auf weiß zu haben, beruhigt ungemein.



